Schluss mit der Militärintervention der Türkei – Türkische Armee marschiert in Südkurdistan/Irak ein

Pressemitteilung von Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 17.12.2017
Die türkische Armee startete am 14. Dezember eine Operation und drang in Südkurdistan ein. Soldaten und Dorfschützer wurden an den Fluss Haci Beg, Gelîyê Reşo und auf den Berg Siro verlegt.  Laut lokaler Quellen begann die Operation gegen 22 Uhr. Soldaten und Dorfschützer aus einer Militärstation in dem Dorf Mavan (Bezirk Şemdinli; Provinz Hakkari) drangen in Südkurdistan ein. Sie überquerten die Grenze zu Fuß oder wurden mit Hubschraubern in Gebieten rund um den Fluss Haci Beg, Gelîyê Reş, den Berg Siro und das Dorf Bermize (Diyana/Irak) abgesetzt. … weiterlesen

Jineolojî: Von einem Begriff zur Theorie

Andrea Benario über bleibende Strukturen für die Frauenrevolution, 17.12.2017
In den letzten Jahren sind der Begriff und das Konzept der Jineolojî – einer alternativen Wissenschaft der Frau – an vielen Orten und auf verschiedenen Foren vorgestellt und diskutiert worden. In vielen Ländern teilen Frauen das Bedürfnis, von einem Frauenstandpunkt aus eine alternative Wissenschaft zu entwickeln. Denn die patriarchale Wissenschaftslogik, die Wissen als Macht definiert und Wissenschaft als eine Domäne, die darauf ausgerichtet ist, die Natur, Menschen und die Gesellschaft zu beherrschen, zu kontrollieren und für den Profit einer Minderheit auszubeuten, konfrontieren das ökologische Gleichgewicht, die Menschheit und die Menschlichkeit im 21.… weiterlesen

Professor Raúl Zibechi unterstützt die Kampagne „Freedom for Öcalan”

Professor Raúl Zibechi, einer der wichtigsten unabhängigen linken Intellektuellen Südamerikas, unterstützt die Kampagne „Freedom for Öcalan”, 13.12.2017
Der uruguayische Forscher, Professor, Journalist und Autor mehrerer Bücher über die sozialen Bewegungen in Lateinamerika, Raúl Zibechi, hat sich ebenfalls der Kampagne für die Freiheit des kurdischen Volksrepräsentanten Abdullah Öcalan angeschlossen. In einem Gespräch mit Rewşan Deniz von Yeni Özgür Politika sagte Zibechi: „Öcalans Freiheit wird auch zum Frieden im Nahen Osten beitragen.“ Unter dem Motto „Die Zeit ist reif – Freiheit für Öcalan” unterstützen renommierte Politiker*innen, Akademiker*innen, Schriftsteller*innen, Künstler*innen, demokratische Organisationen und Initiativen sowie Gewerkschaften die Kampagne der Internationalen Initiative Freiheit für Abdullah Öcalan.… weiterlesen

Angebliche Abkommen zwischen QSD und IS

Nurhat Hesen (Hawarnews) über die Hintergründe des angeblichen Abkommens in Raqqa, 13.12.2017
Nach der Befreiung von Raqqa verbreitet BBC ein Dossier, in dem behauptet wird, dass sich die Demokratischen Kräfte Syriens (QSD) mit dem IS verständigt hätten und der Islamische Staat (IS) aufgrund dieses Abkommens Raqqa verlassen habe. Warum wurde, wo doch zwischen verschiedensten Kräften in Syrien solche Abkommen ganz offen vereinbart werden, dieses angebliche Abkommen so massiv in der Öffentlichkeit diskutiert? So wurde ignoriert, dass Gruppen des IS den Nordosten der Stadt Hama geräumt und daraufhin die Türkei gemeinsam mit Jabhat al-Nusra (Al Qaida) diese Region besetzt hat.… weiterlesen

Gemeinsame Feinde als Basis für eine Neugestaltung?

Journalist und Schriftsteller Mustafa Peköz über das antikurdische Bündnis zwischen Ankara und Teheran; für den Kurdistan Report November/Dezember 2017
Bagdad, Teheran, Ankara und Damaskus sind gegen einen soziopolitischen Status der Kurden. Diese würden mit dem Erlangen eines Status das gegenwärtig bestehende geopolitische Gleichgewicht der vier Staaten erschüttern. Die Grenzen des »Misak-ı Millî«1 im Irak und in Syrien haben ihre Funktion erfüllt und weil der Iran und die Türkei dies erkannt haben, nehmen sie nun in ihrer antikurdischen Politik eine noch viel härtere Haltung ein. Die diplomatischen Treffen im militärisch-politischen Kontext zwischen dem schiitischen Teheran und dem sunnitischen Ankara, die in den vergangenen Monaten an Intensität gewonnen haben, stützen sich auf die Absicht, den politischen Einfluss und die militärische Kraft der Kurden, die das regionale Gleichgewicht zu verändern begonnen haben, unter Kontrolle zu bringen und zu beeinflussen.… weiterlesen

Y und die YPG

Historiker und Journalist Dr. Nick Brauns zu der Fotoreportage über Kämpferinnen und Kämpfer der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ in der Bundeswehrzeitschrift Y, 9.12.2017
„Y“ ist das Autokennzeichen der Bundeswehr. „Y“ ist auch der Name einer im Auftrag der Verteidigungsministerin und des Generalinspekteurs der Bundeswehr erscheinenden Zeitschrift, die an die Soldaten verteilt wird. Mit Y beginnen auch die Namen der erfolgreichsten Kampfverbände gegen den terroristischen Islamischen Staat (IS) in Syrien: YPG und YPJ. Doch mit einem Rundschreiben im März 2017 hat der Bundesinnenminister die Symbole und Fahnen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ in Deutschland verboten. Es handele sich um Ersatzsymbole für die seit 1993 verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK, meint das Innenministerium zu wissen.… weiterlesen

Der Kommunalismus und die Feminisierung der Politik

Laura Roth und Kate Shea Baird über das Potential des Kommunalismus die Politik zu feminisieren; für den Kurdistan Report November/Dezember 2017
Der Kommunalismus stellt eine Strategie dar, die die neoliberale politische und wirtschaftliche Ordnung in Frage stellt und auf Forderungen nach einer umfassenderen Demokratie reagiert – als solche weckt er weltweit zunehmendes Interesse. Die Bürgerplattformen, die insbesondere in den großen Städten Spaniens regieren, sowie die »Ciudad Futura« in Argentinien, die »Indy Towns« im Vereinigten Königreich oder der demokratische Konföderalismus in Kurdistan haben uns trotz ihrer Fehltritte und Einschränkungen einen Einblick in das transformative Potenzial lokalen Handelns gegeben.… weiterlesen

Nachrichtenagentur Firatnews (ANF) mit aktuellen Meldungen – nun auch auf Deutsch

Pressemitteilung zum Start der Nachrichtenagentur Firatnews in deutscher Sprache, 05.12.2017
Die Medienlandschaft in der Türkei  gilt als weitgehend gleichgeschaltet. Die meisten Zeitungen, Verlage, Fernsehsender und Nachrichtenagenturen stehen entweder unter staatlicher Kontrolle oder gelten als regierungsnah. Die wenigen Nachrichtenquellen, die sich dieser Tendenz zu widersetzen versuchten, stehen spätestens seit dem Putschversuch 2016 unter massivem Druck der AKP-Regierung. Noch schwieriger wird es, wenn Journalisten sich an das Thema Kurdistan wagen. Auch wenn es nie ein offizielles Gesetz hierzu gab, galt die Berichterstattung über die kurdischen Siedlungsgebiete der Türkei als verboten. Wer sich dennoch daran wagte, musste nicht selten mit dem Leben dafür zahlen.… weiterlesen

Öcalan: „Großer Patriotismus bedeutet Wiederaufforstung und das Pflanzen von Bäumen“

Abdullah Öcalan über die Rückkehr zur Sozialökologie, 04.12.2017
So wie das System die gesellschaftliche Krise in das Chaosintervall geführt hat, so hat auch die Umwelt begonnen, in Form von lebensbedrohen­den Katastrophen S.O.S.-Signale auszusenden. Krebsartig wuchernde Städte, verschmutzte Luft, die durchlöcherte Ozonschicht, das rapide beschleunigte Aussterben von Tier-und Pflanzenarten, die Zerstörung der Wälder, die Verschmutzung der Gewässer durch Abfälle, sich auftürmende Müllberge und das unnatürliche Bevölkerungswachstum haben die Umwelt ins Chaos und zum Aufstand getrieben. Es geht nur um den maximalen Profit, ohne Rücksicht darauf, wie viele Städte, Menschen, Fabriken, Verkehrsmittel, syn­thetische Stoffe, verschmutzte Luft und verschmutztes Wasser unser Planet verkraften kann.… weiterlesen

Geordneter Verlauf der zweiten Wahlphase in der Demokratischen Föderation Nordsyrien

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 02.12.2017
Am gestrigen 1. Dezember fand in der Demokratischen Föderation Nordsyrien die zweite Wahlphase in diesem Jahr statt. Gewählt wurden fast 800.000 Delegierte der Stadt-, Land- und Gemeinderäte. Die Öffnungszeiten der Wahlzentren waren aufgrund der hohen Wahlbeteiligung von 20:00 Uhr auf 22:00 Uhr verlängert worden. Zahlreiche Delegationen beobachteten den Ablauf der Wahlen. Insgesamt 10.825 Lehrern wurden am gestrigen Wahltag als Wahlhelfer in insgesamt 1303 Wahlzentren in den drei Regionen Cizîrê, Firat und Afrîn eingesetzt. Delegationen der Demokratischen Partei der Völker (HDP), Patriotische Union Kurdistans (PUK), Demokratische Partei Kurdistans (KDP), Goran (Bewegung für den Wandel) und verschiedene zivilgesellschaftliche Gruppen aus der Türkei verfolgten den demokratischen Ablauf der Wahlen.… weiterlesen

Unsere größte Überlegenheit ist die Freiheitssuche der Gesellschaft

Riza Altun, Mitglied des KCK-Exekutivrats, spricht darüber, wie es möglich ist, gleichzeitig mit den USA zusammenzuarbeiten und dabei die Ideale des Sozialismus zu vertreten, 30.11.2017
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Firat (ANF) bewertet das Mitglied des KCK-Exekutivrate Rıza Altun aktuelle Fragen zur Bündnispolitik der kurdischen Freiheitsbewegung und ihrem Sozialismusverständnis. Im Folgenden geben wir eine gekürzte Fassung des Interviews wieder: Mit dem Widerstand von Kobanê sind die PKK und die Kräfte von Rojava in Beziehung mit der internationalen Koalition der USA getreten. Es gibt Kreise, die dies nicht mit der sozialistischen und anti-imperialistischen Identität der PKK und Rojava-Kräfte in Einklang bringen können.… weiterlesen

Frauenrat von Syrien gegründet

Interview mit Nujin Yousuf, Vorstandsmitglied des Frauenrates von Syrien; für den Kurdistan Report November/Dezember 2017
Am 8. September 2017 fand in Manbidsch (kurd.: Minbic, eine am 15. August 2016 durch die Demokratischen Kräfte Syriens QSD vom IS befreite Stadt mit überwiegend arabischer Bevölkerung) der Gründungskongress des Frauenrates von Syrien statt. Dieser Rat spielt als Dachverband von Frauen sowohl für die sozialen Fragen als auch für die Lösung der Krise in Syrien eine wichtige Rolle. Wir fragten Frau Nujin Yousuf, wie es zu diesem Kongress kam, was dort besprochen und beschlossen wurde und welche Rolle dieser Rat spielen wird.… weiterlesen

Deutschland und das PKK-Verbot: Ein Fass ohne Boden

Die aktuelle Debatte um die Ausweitung des Verbots, Civaka Azad Dossier Nr. 13, 28.11.2017
Im Jahr 2014 wurde die deutsche Öffentlichkeit Zeugin eines kurzzeitigen Sinneswandels: „Die PKK gehört zu Deutschland“ titelte die TAZ am 3. September 2014. Man müsse über die Bewaffnung der PKK sprechen, sagte der Fraktionsvorsitzende der CDU Volker Kauder im Interview mit Spiegel Online am 16. Oktober 2014. Ob es nicht „schizophren oder pervers sei“, wenn die Bundesregierung auf der einen Seite die PKK für ihre Taten im Mittleren Osten lobe und sie auf der anderen Seite in Deutschland strafrechtlich weiter verfolge, fragte das Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele am 1.… weiterlesen

Repression gegen kurdische Studierende an der Leibniz Universität Hannover

Pressemitteilung des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan e.V. (YXK), 28.11.2017
Der Verband der Studierenden aus Kurdistan (YXK) plante am 27. November 2017 eine Informationsveranstaltung über den Demokratischen Konföderalismus und die Situation des kurdischen Volksrepräsentanten Abdullah Öcalan in den Räumlichkeiten der Leibniz-Universität Hannover. Zunächst erhielt die YXK Hannover eine positive Antwort auf ihre Raumanfrage seitens der Universitätsverwaltung. Am vergangenen Freitag den 24.11 wurden die Studierenden jedoch überraschend über die Auflösung des Raumnutzungsvertrages in Kenntnis gesetzt. Da aus der schriftlichen Mitteilung keinerlei Begründung hervorging, sondern lediglich von „gegebenem Anlass“ die Rede war, setze sich eine Vertreterin des Verbandes telefonisch mit der Verwaltung in Verbindung.… weiterlesen

Start der Kampagne “EDI BESE (ES REICHT!) Unsere Grundrechte gemeinsam verteidigen!”

Aufruf mit Informationen zum Inhalt und den Zielen der Kampagne “Êdî Bese”, die gestern mit einer Pressekonferenz am Brandenburger Tor, bekanntgegeben wurde; 27.11.2017
Dass der deutsche Staat heute auf den Demonstrationen und Festivals kurdischer, revolutionärer und demokratischer Organisationen Flaggen, Symbole, Essen und Trinken verbietet, ist Ausdruck seiner intensiven Partnerschaft mit der Türkei. Das kann niemand akzeptieren, der sich für grundlegende Menschenrechte und Freiheiten einsetzt. Die Politik und Angriffe des Staates sind ein Ausdruck der Missachtung von demokratischen  Rechten und Freiheiten. Dieses Verhalten wird undemokratischen, rassistischen und faschistischen Einstellungen wieder verstärkt den Weg bereiten. In diesem Zusammenhang ist auch der Einzug einer rechten Partei wie der AfD in das deutsche Parlament kein Zufall.… weiterlesen

Zweite Wahlphase in der Demokratischen Föderation von Nordsyrien

Civaka Azad – Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit, 27.11.2017
Das Hohe Wahlkommissariat von Nordsyrien hat in einer Erklärung wichtige Informationen zu den Wahlen der Stadt-, Land- und Gemeinderäte am 1. Dezember 2017 bekanntgegeben. Die Wahlen am 1. Dezember sind die zweite Stufe der insgesamt drei Wahlvorgänge, die am 22. September mit den Kommunalwahlen begannen und am 19. Januar mit der Wahl des Volkskongresses von Nordsyrien enden werden. Zur Bedeutung des föderalen Modells heißt es in der Erklärung wie folgt: „Die Föderation ist eine Art der Leitung. Das föderale Modell ist das beste Modell für einen Ort, an dem verschiedene Nationen zusammen leben.… weiterlesen

Unterstützt den Protest vor dem Antifolterkomitee des Europarats in Strasbourg!

Aufruf der Kampagne TATORT Kurdistan zur Situation von Abdullah Öcalan, 26.11.2017
Es geht um das Leben Abdullah Öcalans – 18 Jahre Isolationsfolter müssen durchbrochen werden Es geht um Frieden und Gerechtigkeit, es geht um ein Ende der Folter Unterstützt den Protest vor dem Antifolterkomitee des Europarats in Strasbourg! Seit Februar 1999 befindet sich Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imralı in schwerster Isolationshaft. Aber auch unter diesen erschwerten Bedingungen, trotz unmenschlicher Haftbedingungen, setzt er sich für die Lösung der kurdischen Frage ein. Öcalan ist der Ideengeber für den demokratischen Konföderalismus, ein basisdemokratisches, ökologisches Gesellschaftsystem auf der Grundlage der Frauenbefreiung – das aktuell in Rojava/Nordsyrien von den dort lebenden Gesellschaften mit Leben gefüllt wird.… weiterlesen

Der Gesellschaftsvertrag der Demokratischen Föderation von Nordsyrien

Ein Beispiel für ein friedliches Syrien der Zukunft – Der Gesellschaftsvertrag der Demokratischen Föderation von Nordsyrien, 25.11.2017
Die Revolution von Rojava steht im krassen Kontrast zu den monistischen Staaten des Mittleren Ostens , die auf eine Identität, eine Nation und eine Sprache und eine Religion setzen und jede Abweichung diskriminieren oder gar zu vernichten versuchen. Rojava umfasst viele Ethnien, viele Identitäten, viele Religionen und Weltanschauungen und zielte von Beginn der Revolution darauf ab, durch direkte Repräsentation aller gesellschaftlichen Gruppen ein Modell von pluralistischer, radikaler Demokratie zu schaffen. Dieses Denken schlägt sich auch im Namen wieder – Rojava ist ein kurdischer Name, doch die Demokratische Föderation Nordsyrien repräsentiert nicht nur Kurdinnen und Kurden, daher reichte die ursprüngliche Bezeichnung der Region nicht aus.… weiterlesen

Botschaft aus Chiapas an die Frauenbewegung Kurdistans

Brief des Indigenen Regierungsrats an die Gemeinschaft der Frauen Kurdistans (KJK), 24.11.2017
Compañeras und Hermanas (1), Wir Frauen – versammelt in der Asamblea des Congreso Nacional Indígena (2), der seit 21 Jahren die Pueblos originarios (3) Mexikos verbindet – als Delegiertinnen, Indígenas originarios (4) Mexikos, als Rätinnen und als Sprecherin des Indigenen Regierungsrats (5) der Pueblos Amuzgo, Tojolabal, Ñahñu/Ñatho, Nahua, Wixárika, Tzeltal, Maya, Tohono Odham, Totonaco, Binniza, Tzotzil, Guarijio, Kumiai, Chol, Purépecha, Mayo, Rarámuri, Tepehuano, Me ´phaa, Popoluca, Zoque, Cochimi, Coca, Cora, Yaqui, Mam, Mazahua, Tenek, Chiananteco, Na Savi, Cuicateco, Mixe, Triqui, Ikoots, Chichimeca und Mazateco – senden Euch einen schwesterlichen Gruß (6).… weiterlesen

24 Jahre PKK-Betätigungsverbot in Deutschland: Bundesregierung verschärft die Verfolgung

AZADÎ e.V. – Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland, Köln,  23.11.2017
Am 26. November 1993 trat das vom damaligen Bundesinnenminister Manfred Kanther verfügte  Vereins- und Betätigungsverbot für die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie angebliche Tochter- und mögliche Nachfolgeorganisationen in Deutschland in Kraft. Auf dieser Grundlage fanden in den letzten 24 Jahren zehntausende von Strafverfahren statt, wurden Grundrechte der in Deutschland lebenden Kurdinnen und Kurden außer Kraft gesetzt, Demonstrationen und Kundgebungen verboten. Politisches Engagement ohne jede strafrechtlichen Verstöße ist vielen Kurdinnen und Kurden ohne deutschen Pass unter Maßgaben des Ausländerrechts zum Verhängnis geworden. Einbürgerungen wurden verweigert, der Asylstatus wieder aberkannt und Menschen per Ausweisungsverfügung die Aufenthaltserlaubnis und damit jeden Status auf eine gesicherte Lebensgrundlage in Deutschland entzogen.… weiterlesen